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Der Rottweiler: Das Erscheinungsbild: Der Rottweiler ist ein kraftvoller und massiv gebauter, kurzhaariger, schwarzfarbiger mit rötlichbraunen Akzenten gemusterter Hund. Sein derbes Stockhaar mit Unterwolle ist dicht und liegt an. Es kann jedoch vorkommen, dass die Behaarung an den Läufen etwas länger ist. Das Fell ist fast gänzlich schwarz. Nur die rotbraunen Abzeichen an Fang, Backen, an der Brust, über den Augen und an den Läufen geben einen Kontrast. Der ausgewachsene Rottweilerrüde kann ca. 60-66 cm und die Hündin ca. 55-61 cm groß werden und ein Gewicht von bis zu 80 kg besitzen.
Die Stummelrute ist ein markantes, meist angeborenes Merkmal des Rottweilers. Sie ist hoch angesetzt und waagerecht getragen. Der kräftige, runde Schädel mit einer mäßig gewölbten Stirnlinie und einem gut ausgeprägten Jochbogen ist zwischen den Ohren breit.
Mit einem kurzen, schwarzen Nasenrücken wirkt die Kopfform spezifisch. Die Lefzen liegen fest an, die Lippenwinkel sind geschlossen und er hat ein Scherengebiss.
Der selbstbewusste, aber auch treuherzige Ausdruck des Rottweilers kommt von seinen tiefbraunen, mandelförmigen Augen mit fest anliegenden Augenlidern. Die Ohren sollten so weit wie möglich auseinander sein und klein, dreieckig und hoch angesetzt sein
Der Hals ist wie sein komplettes Äußeres kräftig und gut bemuskelt.
Sein Körper setzt sich aus einer tiefen, breiten Brust, gewölbtem, breitem Brustkorb und einem geraden, nicht zu langem Rücken zusammen. Die Pfoten, welche rund und gut geschlossen sind, sind an der Hinterhand etwas länger als an der Vorderhand. Ihre Zehen sind gewölbt, die Ballen hart und die Krallen kurz und hart. Ihre Läufe sind nicht zu eng gestellt und gerade und die Sprunggelenke gut gewinkelt.
FCI - Standard Nr. 147 / 19. 06. 2000 / D ROTTWEILER
    Hier kann Ihre VDH Zucht stehen Das Wesen eines Rottweiler: Bei einer konsequenten, guten Erziehung des Rottweilers sind diese sehr ernsthaft und gutmütig. Durch ihr Äußeres spiegelt sich ebenfalls ihr Wesen wieder, da er robust, mutig und kraftstrotzend ist. Alle diese Eigenschaften machen ihn zu einem geborenen Beschützer und Behüter. Außerdem ist er sehr zuverlässig. Leider wurde in der Vergangenheit durch falsche Erziehung, Züchtung auf Schärfe und unfähigen Besitzern der Rottweiler zu einem Ruf geführt, welcher nicht gerade positiv ist und ihn als brutalen, bissigen Wachhund identifiziert, was keinesfalls der Fall sein muss. Ausbildung: Wie schon erwähnt eignet sich der Rottweiler mit einer guten Erziehung und Ausbildung sehr gut als Schutzhund. In Familien beziehen sie gerne die Kinder mit in diesen Schutz ein. Jedoch wurde er sogar schon im Jahre 1910 amtlich als Diensthund zugelassen. Die Ausbilder müssen konsequent und mit einer festen Hand durchgreifen können.
Geschichte der Rasse: Die Rasse des Rottweilers hat eine lange Geschichte, die in den vergangenen Jahrhunderten in der schwäbischen Stadt Rottweil ihren Knackpunkt gefunden hat. Doch man kann sogar den Ursprung noch früher, in der Römerzeit, finden. Die Hunde begleiteten die römischen Legionen, um das Vieh und die Menschen zu beschützen, über die Alpen. Später in Rottweil war ein gut besuchter Viehmarkt, wo sich stets Metzger und Viehhändler trafen, die ihre Hunde immer bei sich führten. Schon damals war dies aus dem Grund, dass das Vieh und das Bargeld der Händler auf dem Weg zum Markt oder Schlachthof beschützt werden sollte. Aus Brabanter Bullenbeißern, Nachkommen der römischen Molosserhunde und einheimischen Hirtenhunden entstand nach einiger Zeit ein einheitlicher Typ- der Rottweiler.
Jedoch wurde es später verboten, das Vieh durch die Straßen zu treiben und am Ende des 19. Jahrhunderts wurde es mit der Bahn transportiert, so dass der Rottweiler allmählich als Helfer ersetzt wurde und unnötig wurde. Aus diesem Grund gab es im Jahr 1905 nur noch wenige Exemplare. Der Wendepunkt kam, wie schon erwähnt, 1910, wo er als Gebrauchshund in Deutschland anerkannt wurde. Dabei wird er als Diensthund für Polizei und Heer genutzt. So folgte sogar im Jahr 1924 ein Spezialclub im Herkunftsland Deutschland und die Rasse des Rottweilers wird so weiter erhalten und gezüchtet.
Gesundheit: Der Rottweiler ist im Großen und Ganzen gesundheitlich robust. Trotzdem auftretende Krankheiten sind meist Verengungen der Lidspalte (Entropium), Hüftgelenksdysplasie fast verschwunden. Die eigentliche Verwendung: Da er abwartend und bedächtig im Charakter ist, aber ihr Äußeres dazu beiwirkt, dass er abschreckend stark und kräftig wirkt, ist er wie geschaffen für einen Beschützerjob oder Wachhund. Jedoch bellt er nicht. Außerdem eignet er sich ebenfalls zum Begleit-, Blinden-, Dienst-, Gebrauchs- und Familienhund. Bei allen seinen Verwendungen sollte man beachten, dass er unter anderem auf Grund seiner Größe viel Bewegung benötigt. Außerdem sollte man seine gute Lernfähigkeit mit Übungen und Spielen trainieren und fördern.
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