Tollwut ist eine durch einen Virus bedingte Erkrankung des Nervensystems. Sie kommt besonders häufig bei Hunden und ist auf den Menschen übertragbar. Die Übertragung erfolgt normalerweise durch einen Biss. Zwischen dem Biss und dem Ausbruch der Erkrankung liegen meist drei bis sechs Wochen. Dann ändern die Hunde miste ihr normales Verhalten sofort: Sie sind aufgeregt, reizbar oder auch teilnahmslos.
Anschließend setzt das eigentliche Stadium der Krankheit ein: Beißsucht, Tobsucht und Krampfanfälle. Nach zwei bis drei Tagen tritt in fast 100% der Fälle der Tod ein.
Da die Krankheit sehr gefährlich ist, ist die Bekämpfung polizeilich geregelt. Danach müssen alle kranken Hunde getötet werden. In gefährdeten Bezirken kann Leinezwang oder ein Maulkorb angeordnet werden. Eine Behandlung der erkrankten Tiere ist nicht gestattet.
Sollte ein Mensch von einen verdächtigem Hund gebissen worden sein, so muss sich dieser so schnell wie möglich an einen Arzt wenden, denn ohne eine Schutzimpfung verläuft die Tollwut auch bei Menschen tödlich.
|