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Eine Blutarmut besteht bei einer Verminderung der Blutmenge, die durch Blutverluste oder durch Verschlechterung der Beschaffenheit des Blutes. Zu einer Verminderung des Blutes kommen, wenn grässere Blutungen auftreten oder durch blutsaugende Parasiten, wie Darmwürmer, Flähe oder Milben. Zu einer Verschlechterung des Blutes kann es kommen, wenn ein Mangel an bestimmten Stoffen vorliegt, die für die Blutbildung notwendig sind. Besonders bei Eisenmangel und bei eiweissarmer, schlechter Ernährung kann eine Verschlechterung des Blutes hervorgerufen werden. Das Blut setzt sich vor allem aus den roten und den weissen Blutkärperchen und aus dem Blutplasma zusammen. Bei einer Blutarmut kommt es durch die bereits beschriebenen Einflüsse immer zu einer Verminderung der roten Blutkärperchen. Ist die Blutarmut noch gering, so tritt sie äusserlich nur wenig in Erscheinung. Handelt es sich um eine stärkere Blutarmut, so werden die Schleimhäute, besonders die Lidbindehäute, blass. Es tritt Mattigkeit und Schwäche auf, mit der Zeit folgen Abmagerung und Herzschwäche und schliesslich bei hochgradigen Fällen eine Wassersucht.
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