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Warum macht Hailey das....

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sweetvelvetrose
Welpe
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Anmeldedatum: 15.09.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 21:46 Nach oben

ich wollt ja nur helfen .... Rolling Eyes manchmal ist es halt so das man dinge sieht die man slebst nicht sieht mal ganz abgesehen davon das ich selbst erst einen jungen hund hab so hab ich doch auch von kindheit an immerm it hunden und auch anderen tieren zu tun gehabt , aber gut ich halt meine klappe schönen tag noch ....
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Monochrom
Hunde Teenie
Hunde Teenie


Anmeldedatum: 03.09.2009
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 22:47 Nach oben

Ich habe nicht gesagt, dass du "deine Klappe halten sollst", ich sage nur, dass ich es bedenklich finde, wenn Hundeneulinge Tipps wie "auf den Rücken drehen" oder "runterdrücken" geben, vorallem ohne den Hund zu kennen oder die Situation erlebt zu haben.

Es wäre schön, wenn du dir nochmal überlegst, ob ich dir hier wirklich den Mund verbieten wollte, oder ob du da nicht vielleicht doch etwas zu heftig reagiert hast?

Übrigens habe ich auch von Kindesbeinen an mit Hunden zusammen gelebt, als ich dann meinen ersten wirklich *eigenen* Hund hatte, habe ich meinen Wissenstand (den ich dachte zu haben) nochmal von neuem betrachten müssen... dann kam der erste richtige "Problemhund" mit saftigen Verhaltensauffälligkeiten, und seitdem sind noch ein paar andere dazugekommen, die jeder auf ganz eigene Art stets wechselnde Anforderungen an mich als Halter stellen.

Es gibt in der Hundererziehung nicht nur schwarz oder weiß. Ganz im Gegenteil. Darum kann es auch keine Patentrezepte geben. Aber es gibt Methoden, mit denen viele schon gute Erfahrungen gemacht haben. Gute Erfahrungen heißen meistens nichts anderes als "der Mensch hat erreicht, was er sich wünscht". Nun ist die Frage: was wünscht sich der Mensch?

Schauen wir mal rüber zu den Rangordnungsfetischisten - bei denen darf der Hund nicht auch nur einen Funken Eigeninitiative zeigen, das wird sofort als Infragestellung der "Rangordnung" gesehen, und darum unterdrückt. Der Hund hat zu folgen, im übertragenen, wie auch im wörtlichen Sinne. Das geht soweit, dass bei einigen dieser Anhänger der Hund auf Spaziergängen nicht mehr vorweg laufen darf, da er ja dann "die Richtung bestimmt". Er darf keine sozialen Interaktionen mehr initiieren, also nicht mehr ankommen, wenn er z.B. gestreichelt werden möchte.

Dann schauen wir mal zu den Clickerhunden rüber. Hier ist genau das Gegenteil erwünscht: man möchte einen Hund, der selbstständig mitdenkt, kreativ Verhalten selbst erfinden kann und generell ein aktiver Partner im Mensch-Hund-Team ist. Der Hund lernt hier nicht zu gehorchen weil ihm sonst körperliche Strafen drohen, sondern weil es sich für ihn lohnt. Kooperation mit dem Menschen wird hier für den Hund zu einer Grundeinstellung da sie ihm gezeigt hat, dass er damit seine eigenen Ziele erreicht.

Dann gibt es die Mischungen, die so ein bisschen von allem nehmen. Da darf der Hund nicht zuerst durch die Tür, liegt aber auf dem Sofa. Er darf nicht vor dem Menschen essen, hat aber massig "eigenes" Spielzeug. usw. Es gibt so tolle 10-Punkte-Regeln für Hundehalter, die ein Hund zu befolgen hat. z.B. eben nicht zuerst durch die Tür gehen, kein Spiel selbst beginnen, nicht vor dem Menschen essen, kein eigenes Spielzeug haben, nicht erhöht liegen, usw usf. Bei nährer Betrachtung sind diese Regeln einfach nur "hohl". Anders kann man es nicht ausdrücken. Sie reduzieren das intelligente und sozial sehr kompetente Wesen Hund auf eine Kreatur die zu mehr als Rangordnungsgedanken und Aktion-Reaktionsverhalten nicht in der Lage ist.

Was man selbst für richtig hält muss jeder für sich herausfinden. Oft stellt man dann fest, dass ein Weg der bei Hund A goldrichtig ist, bei Hund B in eine Sackgasse führt. Und dass man Hund C praktisch alles durchgehen lassen kann, und er sich trotzdem vorbildlich verhält. Ja, Hunde sind Opportunisten, keine Frage, aber sie sind nicht NUR Opportunisten, sondern weit mehr. Wieviel mehr - das hängt vom Individuum ab. Und wenn man den einen Welpen auf den Rücken dreht, dann kann es ihn brechen, sein Urvertrauen in seine Vorbildsfigur, seinen Elternersatz und seinen Versorger den Menschen stören, während es einen anderen Hund absolut kalt lässt.
Der eine Hund dreht bei einem "nein" erst richtig auf, ein anderer bricht entmutigt zusammen und reagiert mit totaler Arbeitsverweigerung. Ein anderer wird vielleicht aggressiv und stellt plötzlich eine akute Gefahr für andere dar.

Viele Wort, eine Botschaft: vorsichtig mit krassen Empfehlungen sein, bitte. Mehr nicht.
Und vielleicht noch, dass man nicht alles glauben soll, nur weil einem das irgendwer erzählt. Weißt du, was über Dobermänner gerne erzählt wird? Dass sie zwangsläufig aggressiv sein müssen, weil ihr Kopf zu schmal für ihr Gehirn ist. Und Rassen wie Dobermänner oder auch Bullterrier haben eine sogenannte Sollbruchstelle in der Rute, die ist sehr empfindlich und bricht leicht. Darum ist es nur für das Wohle des Tieres, wenn man die Rute vorsorglich kupiert. Und rohes Fleisch macht Hunde aggressiv UND sie bekommen davon Würmer.
Es gibt soooo viele Ammenmärchen die von sooo unfassbar vielen Menschen geglaubt werden. Manchmal möchte man am liebsten lachen, obwohl es eigentlich zum Heulen ist.
Und die Idee, dass der Hund einzig und allein darauf sinnt die Weltherrschaft an sich zu reißen, dass glauben leider immer noch sehr viele Menschen, obwohl namhafte Kynologen schon sehr interessante Forschungsarbeiten abgeliefert haben, die zeigen, dass unsere Hunde in den allermeisten Fällen ganz anders ticken, dass es nicht nur "eine Rangfolge" gibt, die zudem auch nicht statisch ist, und es gibt die nachvollziehbare Theorie, dass es zwischen 2 Arten wie dem Menschen und dem Hund ohnehin keine echte Hierarchie existieren kann.

Und solche Kynologen stellen "althergebrachte" Strafen wie den Nackenschüttler, das Umdrehen, das Runterdrücken, ... gerne mal in Frage. Zu Recht. Denn häufig sind diese Strafen mehr als unangemessen, da sie den Hund für "Kleinigkeiten" hart strafen.

Es ist - behaupte ich mal - in 99% aller Fälle eh menschliche Inkonsequenz die zu Problemen in der Hundehaltung führt. Warum soll aber der Hund dafür büßen?!

_________________
Nenn mich ruhig Blackandwhite. Wink
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sweetvelvetrose
Welpe
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Anmeldedatum: 15.09.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 09.10.2009, 10:49 Nach oben

hi erstens hab ich es nicht so " ernst " aufgefasst wie du es gesagt hast bin da nicht so anfällig und es war ja weder als tatsache dases was bringen soll sonder als vielelciht in der situation an wendbares mittel gedacht udn nicht das man es so machen muss - ich steh auch vor meinen grenzen ganz klar das sag ich auch nicht ich bin gewiss nicht ultimativ oder all wissend aber bei beisen hört bei mir der spass auf , aber es gibt hier ja welche die mehr erfahrung haben des wegen hab ich geschrieben das ich jetzt die klappe halte - weil ich auch immer mehr merk das es so ist wie du geschrieben hast es gibt kein patent rezept ich war etwas voreilig mit meine "Tipss" ich werd es editieren damit hier keine falschen Tipss vergeben werden ! will ich ja nicht ....
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