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almay
Welpe

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Wohnort: beelitz
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Verfasst am:
02.03.2010, 17:26 |
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Ich möchte nicht, dass sie auf der Couch sitzt. Sie hat ihr Kuschelbett. Wenn ich vor dem Wecker wach werde und runtergehe (wir schlafen in der 1. Etage, sie wechselt zwischen Erdgeschoss und 1. Etage) höre ich ein "Plopp" wenn sie von der Couch springt.
Werde ich nach dem Wecker Klingeln wach, sitz sie auf dem Teppich und freut sich, mich zu sehen.
Momentan mache ich nichts dagegen, weil ich ja nicht die ganze Nacht die Couch bewachen kann. Ich tue so, als wenn ich es nicht wüßte.
Kann ich das momentan so lassen oder muss ich da völlig konsequent sein? Ich weiß gar nicht, wie ich das machen sollte?????????????
Merken Hunde wenn etwas "heimlich" quasi gestattet ist?
almay |
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Verfasst am:
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Monochrom
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 03.09.2009
Beiträge: 176
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Verfasst am:
03.03.2010, 03:40 |
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Na ja, sagen wir es mal so... Hunde und kleine Kinder sind in einem Punkt gleich: ihr "Moralempfinden" ist dergestalt, dass etwas solange nicht verboten ist, wie man nicht erwischt wird.
Sie macht ihrer Meinung nach also gar nichts verbotenes, da es für sie eindeutig erlaubt ist dann auf der Couch zu liegen, wenn du nicht da bist. Denn dann kannst du es auch nicht verbieten. Hunde sind ziemlich pfiffig und haben uns schnell durchschaut.
Du kannst nun verschiedene Wege gehen. Ein recht einfacher und oft schnell wirksamer Weg ist es, den Hund auf "frischer Tat" zu ertappen, sie also zu erwischen wenn sie noch gemütlich liegt, und das dann entsprechend negativ zu belegen. Das Schwierigste daran ist häufig, den Hund überhaupt zu erwischen.
Oder du bleibst einfach konsequent, und lässt außerdem nie den Eindruck aufkommen, dass es auf der Couch besonders toll ist. Hat sie ein richtig gemütliches Hundebett im gleichen Raum stehen? Also eines, was nicht DU für richtig gemütlich hälst, sondern eines, dass dein Hund für richtig gemütlich befindet? Falls ja, würde ich daran arbeiten, dass dein Hund lernt, dass es sehr erstrebenswert ist, wenn sie sich in diesem Bett aufhält.
Also sie anfangs dorthin schicken und das belohnen (wobei ich das freie Formen mit Clickerunterstützung hier für noch besser halte), und dann dazu übergehen, dass jeder von ihr initiierte Aufenthalt in dem Bettchen spontan ganz toll belohnt wird (Superleckerlie nur dafür). Sie soll lernen, dass du praktisch jeder Zeit wiederkommen könntest, und sie immer dann ein mega-Leckerlie bekommt, wenn sie sich zu dieser Zeit in ihrem Bett befindet. Im fortgeschrittenen Training würde ich dann durchaus auch nach dem Zubettgehen nochmal wieder aufstehen (durchaus auch mehrmals, Hunde können mit etwas Übung durchaus instinktiv "zählen") und sie belohnen.
Wie gesagt, für besonders gut würde ich hier das Clickertraining halten, da das nicht so abläuft dass du dem Hund vorgibst was er machen soll, sondern du belohnst etwas, was der Hund von sich aus anbietet. Der Hund lernt im Grunde auf diese Weise nicht nur zu tun was du möchtest, sondern zu *wollen* was du möchtest. Die Motivation ist deutlich höher, der langfristige Erfolg dementsprechend besser.
Zu den beiden Wegen die du gehen kannst - den Ersten bei dem mit Strafe gearbeitet wird, und dem Zweiten, bei dem mit Lob gearbeitet wird - ganz allgemein: Positives Training ist das Stärkere, das Nachhaltigere, und das "gesündere" für die Psyche deines Hundes und eure Beziehung.  |
_________________ Nenn mich ruhig Blackandwhite.  |
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almay
Welpe

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Verfasst am:
03.03.2010, 19:26 |
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Sie hat ein eigenes Bett, in dem sie auch am Tag (sie hat das gleiche auf Arbeit) schläft, es also scheinbar bequem findet.
Augenblicklich sind wir in einer neuen Phase. Sie hat sich mit den Katzen arrangiert. Beide Katzen schlafen im Bett und sie auf einer Kuscheldecke davor.
Strafen will ich sie nicht. Ich gehe auch lieber den Weg der positiven Verstärkung.
Wenn wir mit dem Klicker arbeiten, unterbricht sie ihre Tätigkeit immer sofort. Nur Klicker ist noch nicht ausreichend. Es muss ein Leckerli folgen.
Ihre Konzentrationsphasen sind noch relativ kurz. Der Klicker dient im Augenblick mehr mir als ihr (erwische den richtigen Moment, ist mit Klicker einfacher als mit Leckerli) |
_________________ Willig lernende, ihrer Süße innig liebende Anfängerin |
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Monochrom
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 03.09.2009
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Verfasst am:
04.03.2010, 13:53 |
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| almay hat Folgendes geschrieben: |
Wenn wir mit dem Klicker arbeiten, unterbricht sie ihre Tätigkeit immer sofort. Nur Klicker ist noch nicht ausreichend. Es muss ein Leckerli folgen.
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Es wird immer ein Leckerlie folgen müssen. Der Click ist ein Versprechen für eine Belohnung. Der Click alleine ist keine Belohnung und wird nie eine sein. Sie sagt dem Hund nur "das, was du in diesem Moment *CLICK* machst ist richtig, ich werde das belohnen". |
_________________ Nenn mich ruhig Blackandwhite.  |
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almay
Welpe

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Verfasst am:
04.03.2010, 18:37 |
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Ich meint damit, wenn ich klickere, sie ihr Bett verläßt. Das was ich eigentlich belohnen wollte ist dann vorbei.
Auch ich gebe nach dem Klicker immer ein Leckerli, empfinde das Klickern aber als direkter. |
_________________ Willig lernende, ihrer Süße innig liebende Anfängerin |
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