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Dobby
Moderator


Anmeldedatum: 07.03.2008
Beiträge: 283
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Verfasst am:
15.04.2009, 15:40 |
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Ich lass neulich in unserem örtlichen Käseblatt:
Labrador-Bernasenn-Welpen zu verkaufen. Ein Bekannter von uns freundet sich im Moment mit dem Gedanken an einen Hund zu kaufen. Ist so ein Mix was Gutes für den Anfang. |
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Verfasst am:
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Blackandwhite
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 22.06.2008
Beiträge: 402
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Verfasst am:
15.04.2009, 20:56 |
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Nein, würde ich nicht sagen.
Und schon gar nicht würde ich einen Hund von Menschen kaufen, die nicht mal die Rasse richtig schreiben können. |
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Dachser
Moderator

Anmeldedatum: 10.05.2008
Beiträge: 423
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Verfasst am:
16.04.2009, 02:38 |
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Ist ja schon ein großer Hund. Aber Sam war auch mein erster Hund und hat eine Schulterhöhe von 51cm. Ich würde sagen, das kommt auf den Hund an, deshalb würde ich selbst lieber einen 1-jährigen oder ähnlich nehmen, als einen Welpen. |
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Bob
Hundekenner


Anmeldedatum: 06.10.2008
Beiträge: 673
Wohnort: Essen
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Verfasst am:
16.04.2009, 05:38 |
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also ich würde "nein" sagen ist aber meine eigene Meinung
Habe es selbst bei einer Bekannten gesehen die sich einen Berner Sennenwelpen vor sieben Jahren als "Ersthund" von einen sogenannten "Hobbyzüchter" gekauft hat
Dieses Tier ist richtig gestört vielleicht haben sie auch als Besitzer einen großen Teil bei der Erziehung falsch gemacht (der eine sagt ja, der andere sagt nein) aber ich habe ihn als Welpen kennengelernt und da hat er sich schon seltsam verhalten.
Seinen Fressnapf kann man ihm garnicht wegnehmen oder er hat vor einem gesessen und geknurrt usw.
Es wurde ihr nahe gelegt mal eine Hundeschule zu besuchen aber da kam eine Antwort wie: Ach, das krieg ich schon hin.
Nun ist das Ergebnis da und der Hund tut mir einfach nur LEID, in der Wohnung wenn Besuch kommt, wird er festgemacht und draußen darf er noch nicht mal ohne Leine (ist aber auch verständlich) mit anderen Hunden toben. |
_________________ Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen
Ernst K.Hauschka |
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Blackandwhite
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 22.06.2008
Beiträge: 402
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Verfasst am:
16.04.2009, 06:41 |
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Ok, ich gebe mal eine vernünftigere Begründung ab
Ein Labrador ist im Allgemeinen ein sehr temperamentvoller Hund, oft so temperamentvoll, dass die Besitzer, die sich aber in den meisten Fällen auch keine rechte Mühe geben, den Hund nicht gut erzogen bekommen. Die meisten Labrador Retriever, die ich kenne, laufen unter "Labbinatoren" und sie haben den Titel verdient. Der Labrador ist aber auch kräftemäßig nicht zu unterschätzen, wenn der wirklich etwas will oder nicht will, dann hat ein weniger kräftiger Halter schon sein Tun.
Der Berner Sennenhund ist NOCH größer, dafür aber in der Regel auch viel ruhiger. Diese Hunde haben meist einen ordentlichen Wachtrieb und bestechen durch so eine Ruhe, dass sie teilweise schlecht zu motivieren sind, man nennt es auch "stur".
Dazu kommen viele viele schwere genetische Krankheiten mit denen diese große Rasse zu kämpfen hat, darum gehört so eine Rasse nicht in Hände, die einfach mal eine schnelle Mark mit ihnen machen will. Im schlimmsten Fall kauft man sich einen Hund, der mit 2 Jahren eingeschläfert wird, weil er nicht mehr laufen kann, oder an Krebs zugrunde geht. Oder weil die Nieren nicht mehr arbeiten.
Diese Rasse, natürlich ohne Papiere und damit ohne Transparenz über den Gesundheitszustand der Vorfahren (...) gepaart mit einer ebenfalls nicht bedenkenlos gesunden großen Hunderasse mit dem Temperament eines wildgewordenen Gummiballs würde ich keinem empfehlen, und schon gar nicht einem Anfänger.
Entweder ein Hund aus dem Tierheim, und sich dort gut beraten lassen, oder einen Hund vom richtigen Züchter, der hat zwar auch seinen Preis, aber dafür bekommt man ein wenig Sicherheit was genetische Gesundheit, Wesen und Veranlagung des Hundes angeht, zusammen mit etwas mehr Beratung in Erziehungsfragen, denn ein guter Züchter kennt das Wesen seiner Hunde und weiß, worauf es im Umgang ankommt.
Beim Kaufpreis zu sparen ist in jeden Fall eine ganz schlechte Idee. |
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Dobby
Moderator


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Beiträge: 283
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Verfasst am:
16.04.2009, 14:18 |
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Es schockt mich schon, dass ein Hund aus dem Tierheim auf jeden Fall besser sein wird. Wir haben total schlechte Erfahrungen aus dem Tierheim. Da gab es keine Beratung, außer der, dass wir die Eigenschaften der Hunde auf einem Zettel der am Zwinger hängt erfahren könnten. Die Hunde könnten wir uns ja selber anschauen...
Ich war mit meiner Tochter da und restlos enttäuscht. Dobby ist sicher ein Glücksgriff. Wir haben sie aber nicht vom Züchter, sie ist ein Mischling (den ich auch gesucht habe).
Ich muss aber zugeben, dass Dobby schon 9 Monate alt war, als sie zu uns kam. Also kein Welpe mehr. |
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Blackandwhite
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 22.06.2008
Beiträge: 402
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Verfasst am:
16.04.2009, 14:30 |
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Ich sage nicht, dass ein Hund aus dem Tierheim in jedem Fall "besser" sein wird. Aber warum einen Menschen, der von Hundezucht keine Ahnung hat, der ohne Rücksicht auf Rassegesundheit züchtet (denn das passiert einfach unwillkürlich bei der Verpaarung ohne Papiere, da es einfach Überraschungspakete sind), und der auch noch einfach unmögliche Verpaarungen vornimmt (charakterlich konträr als Beispiel), mit Geld unterstützen, indem man einen Welpen dort kauft?! |
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Bob
Hundekenner


Anmeldedatum: 06.10.2008
Beiträge: 673
Wohnort: Essen
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Verfasst am:
17.04.2009, 05:53 |
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also ich kann nur sagen, ich würde solche "Hobbyzüchter" oder "Unfallzüchter" nicht unterstützen oder denen einen Hund abkaufen.
Gerade wie schon Blackandwhite geschrieben hat, dass man evtl. ein tolles Überrachungspaket bekommt viele Leute machen sich überhaupt keinen Kopf über die Zukunft und hinterher landen die Tiere dann mal wieder im Tierheim oder am Straßenrand usw. weil sie ja ach so böse sind und nicht hören wollen.
Ich glaub jeder der ein bisschen Verantwortung hat, macht sich einen Kopf darüber was er sich für eine Rasse zulegt und informiert sich vorher über die Rasse.
Und zum Thema Tierheim, ich weiß ja nicht was das für ein Tierheim war wo du warst Dobby, aber eigentlich bekommt man schon reichlich Informationen zu dem Tier was man gerne bei sich aufnehmen möchte. Sollten mir persönlich die Informationen nicht ausreichen, habe ich doch meine wichtigen Fragen zu dem Tier im Kopf und kann sie dann dem Pfleger stellen oder
Wir mussten sogar noch 3 Tage BoB besuchen und mit ihm spazieren gehen um zu schauen ob wir wirklich mit ihm klar kommen.
Also ich kann nur sagen wir haben viele Gespräche mit den Pflegern vor Ort gehabt und haben sehr viel über unser Tier erfahren. |
_________________ Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen
Ernst K.Hauschka |
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