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Mary - Lou
Welpe

Anmeldedatum: 29.12.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Frankfurt
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Verfasst am:
29.12.2008, 15:47 |
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Die ersten 2 Jahre hatte sie keine Angst. Doch diese Jahr im Sommer ist ein Böller genau neben uns losgegangen seitdem ist es aus. Sobald sie einen Böller hört, fängt sie ganz doll an zu zittern. Seit 3 Tage bekommt sie Tabletten namens Relaxan. Doch besser ist es nicht geworden. Mein Mann bedauert sie und ich tue so als ob ich es nicht sehe das sie angst hat.Ich weiß nicht was ich tun soll
Hat jemand einen hilfreichen Tipp für uns ?
Danke im voraus
Smiley u. Mary  |
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Verfasst am:
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bambam
Site Admin


Anmeldedatum: 25.09.2007
Beiträge: 344
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Verfasst am:
29.12.2008, 19:00 |
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Hi!
Also ich habe heute erst gehört das im Fernsehen der Tipp gezeigt wurde, das man den Hund zu sich nehmen soll und das an der Leine. Das soll ihm ein geschütztes Gefühl geben. Wir werden das dieses Jahr auch mal bei unserem ausprobieren. Ansonsten haben wir auch ab und an mit Baldrian gearbeitet.
Viele Grüße
Nick |
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Dogman
Hunde Teenie


Anmeldedatum: 20.08.2008
Beiträge: 272
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Verfasst am:
30.12.2008, 08:26 |
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Die Tabletten würde ich gänzlich lasse, denn die meisten bringen dem Hund nichts und sind nur sinnlose Chemie. An deiner Stelle würde ich es erstmal wieder wie schon beschrieben an der Leine und dicht bei dir probieren. Allerdings würde ich nicht gleich mit einen Chinaböller anfangen, sondern erst einmal eine kleine Fontäne oder ähnliches (Kinderfeuerwerk). Falls der Hund hiergegen nichts hat LANGSAM steigern.
Freundliche Grüße,
Lukas und Ben. |
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Anna
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 26.08.2008
Beiträge: 279
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Verfasst am:
30.12.2008, 08:38 |
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Bin auch der Meinung, dass man die Lautstärke langsam steigern sollte, wenn du gleich den Chinaböller nimmst, erschrickt sich der Hund nachher noch zu sehr und er ist völlig verängstigt.
Liebe Grüße und 'nen guten Rutsch |
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Dachser
Moderator

Anmeldedatum: 10.05.2008
Beiträge: 423
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Verfasst am:
30.12.2008, 14:12 |
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Also ehrlich gesagt, bin ich nicht der Meinung, da überhaupt groß was zu tun. Ich würde niemals versuchen meine Hunde an die Böller zu gewöhnen, nicht mal leise und dann lauter, sondern überhaupt gar nicht.
Das ist ja nichts wo ständig wiederkehrt, das ist eine halbe Stunde und da werden sie sich im Keller verkriechen und dann ists ja wieder vorbei, mein Sohn Daniel und vielleicht auch ich werden bei ihnen sein. |
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Motte
Welpe


Anmeldedatum: 30.12.2008
Beiträge: 28
Wohnort: Sachsen
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Verfasst am:
30.12.2008, 21:03 |
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Es gibt Homöopatische Mittel dafür, allerdings ist es nun zu spät da man einige Tage vorher mit der Einnahme beginnt.
Dieses Jahr würde ich dir empfehlen, Morgen nur noch kurze spaziergänge zu machen & Mitternacht die Kleine ruhig zu streicheln, damit sie merkt, das sie wirklich nicht allein ist. Sollte sie sich verstecken wollen, ihr beim geeigneten Versteck finden, helfen.
Alles Gute & Guten Rutsch |
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Blackandwhite
Hunde Teenie

Anmeldedatum: 22.06.2008
Beiträge: 402
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Verfasst am:
31.12.2008, 00:19 |
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Relaxan ist nicht schlecht, aber bei echter Panik einfach zu schwach.
Bevor ein Hund an Schock oder Herzversagen stirbt, also buchstäblich "vor Angst stirbt", würde ich mit Alprazolam oder einem anderen Psychopharmakum arbeiten.
Silvester ist einmal im Jahr - plus die Tage vorher und hinterher. Geh in der Zeit möglichst nicht in Wohngebieten, sondern fahre mit deinem Hund ins Grüne, oder geh nur zum Pullern vor die Tür und dann wieder rein. Fordere es nicht heraus, dass er noch mehr Angst bekommt, oder sich die schreckliche Erfahrung von früher wiederholt.
Probiere, ob dein Hund gut auf D.A.P. (Dog Appeasing Pherome, erhältlich beim Tierarzt und völlig unschädlich) reagiert. Falls ja, würde ich das in der Zeit um Silvester und an Silvester selbst unterstützend einsetzen. Schaffe ihm in der Wohnung sichere Rückzugsorte. Viele Hunde verstecken sich gerne in "Höhlen", wenn sie Angst haben.
Und sprich bei einem Hund mit echter Panik mit deinem Tierarzt über Nutzen und Risiken bei der Gabe von z.B. Alprazolam oder Diazepam in der Silvesternacht. Beide Mittel dürfen nur bei Hunden mit gesunder Leber- und Nierenfunktion eingesetzt werden, ebenso muss die richtige Dosierung in einer Testgabe noch vor Silvester ermittelt werden. Immer nach der Devise "So viel wie nötig, so wenig wie möglich."
Ruhiges Streicheln oder "beruhigendes auf sie einreden" würde ich eher unterlassen, denn häufig verstärkt man die Angst damit nur unbeabsichtigt.
Und von eigenmächtigen Desensibilisierungsversuchen mit einem panischen Hund an einer Leine, also ohne Fluchtmöglichkeit, würde ich in jedem Fall die Finger lassen!! Schnell hat man bei sowas mehr Schaden angerichtet, als man je wieder gut machen kann. Der Hund baut dann nicht nur seine Ängste NICHT ab, nein, im schlimmsten Fall verliert er das Vertrauen in seinen Menschen!
Einzig würde ich evtl eine Geräuschdesensibilisierung mit einer Geräusche-CD versuchen, aber auch das gehört in die Hände eines erfahrenen Verhaltenstherapeuten! Bei schweren Angstzuständen würde ich nicht mal eine "nette Hundeschule" ran lassen, sondern wirklich nur Experten, die wissen was sie da tun.
Denn - wir mögen die Angst unserer Hunde vor Böllern und Schüssen noch so irrational finden - für unsere Hunde ist es real, ihre Angst ist echt, und mit sowas macht man keine "Versuche". |
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