Welcher Hund passt zu mir- Gastartikel
Donnerstag, 14. Februar 2013
Liebe Hundefreunde,
bevor man sich mit einer bestimmten Hunderasse befasst, sollte man sich zunächst einmal mit den folgenden Punkten beschäftigen und die folgenden Fragen für sich beantworten:
Wie viel Geld habe ich monatlich für einen Hund zur Verfügung?
Um es vorweg zu nehmen: Wer bereits beim Kauf nur nach dem billigsten Angebot schaut, sollte sich besser GAR KEINEN Hund zulegen. Denn die Anschaffungskosten sind, auf ein Hundeleben bezogen, minimal. Im Durchschnitt wird Sie ihr Hund während eines Hundelebens um ca. 14.000 € erleichtern. Ohne spezielle Ausbildung, Training in der Hundeschule etc. !
Ein kleiner Hund verursacht weniger Kosten als ein großer Hund. Und das bezieht sich nicht nur auf das Hundefutter, welches selbstverständlich möglichst hochwertig sein sollte. Es kommen noch Tierarztkosten dazu. Da sind zunächst einmal die wiederkehrenden Kosten für z.B. Impfungen, Entwurmen und zusätzliche Medikamente, sowie Behandlungskosten im Krankheitsfall.
Hinzu kommen Steuern und Haftpflichtversicherung für den Hund. Die Steuern sind je nach Gemeinde unterschiedlich hoch. Bei der Haftpflichtversicherung ist es dasselbe, man sollte hier wirklich vergleichen- es lohnt sich.
Und das sind nur die Kosten, die unbedingt aufgebracht werden müssen. Zum Vergleich: Meine beiden Hunde, ein Schäferhund- Mix und ein Jack Russell Terrier kosten im Monat zusammen ca. 200,- Euro ohne Training und sonstige Extras!
Wie viel Zeit kann ich für Bewegung und Training investieren?
Es gibt Hunde, die brauchen mehr Bewegung und Beschäftigung, andere wieder etwas weniger. Dies ist wirklich sehr wichtig, denn ein unausgelasteter Hund wird oft auch zum Problemhund!
Wie viel Platz habe ich im Haus und Garten?
Ein großer Hund braucht mehr Platz, sei es im Auto, im Haus für den Schlafplatz oder im Garten zum Toben und Spielen.
Bin ich imstande, einen großen Hund sicher zu führen?
Ich sehe oft Hundeführer, die von ihrem großen Hund von links nach rechts gezerrt werden und ihn bei Gefahr an einen Baum oder ähnliches anbinden, aber die Bäume stehen auch nicht immer da, wo man sie gerade braucht…
Das ist natürlich ein absolutes „NO GO“, aber leider keine Seltenheit.
Auf meinen Jack Russell Terrier sind bereits dreimal größere Hunde losgegangen, und wenn ich nicht richtig reagiert hätte, wäre er wohl jetzt nicht mehr am Leben. Traurig, aber wahr. Ob man einen großen, kräftigen Hund führen kann, hat weniger mit der körperlichen Kraft, sondern vor allem mit der Führungsqualität des Menschen zu tun.
Wie man die richtige Beziehung und Bindung zu seinem Hund aufbaut, damit man gar nicht erst in eine unangenehme Situation kommt, lernt man als Anfänger in einer GUTEN Hundeschule wie z.B. dem Hundezentrum Ulm oder bei einem GUTEN Hundetrainer.
Welpe oder erwachsener Hund?
Ein Welpe muss noch erzogen werden und ca. alle zwei Stunden vor die Tür, damit er sich erleichtern kann. Das ist mit viel Aufwand und schlaflosen Nächten verbunden, man sollte in den ersten Wochen am besten Urlaub nehmen, damit man die nötige Zeit aufbringen kann. Im Anschluss geht es in eine gute Welpenschule, damit der Hund Sozialverhalten und Grundgehorsam lernt.
Ein erwachsener Hund ist oft schon erzogen und es reicht, wenn man zwei- bis dreimal täglich mit ihm die Gassirunde macht und ihn vor dem zu Bett gehen noch kurz vor die Türe lässt. Ein alter Hund braucht außerdem weniger Auslauf und Beschäftigung als ein junger Hund.
Nachteil: Man weiß nicht, was ein erwachsener Hund bereits erlebt hat und ob es irgendwo ein Problem gibt. Das merkt man nämlich als Anfänger unter Umständen zunächst einmal gar nicht.
Wie Sie sehen, ist es beileibe nicht so einfach, den passenden Hund auszusuchen. Nur mit der lapidaren Feststellung „ Ich will einen Hund! “ ist es auf jeden Fall nicht getan. Um die wichtige Frage „ Welcher Hund passt zu mir? “ beantworten zu können, bedarf es einiger Überlegung.
Und weil dieses Thema meiner Meinung nach sehr wichtig ist, gleichzeitig aber immer noch sehr stiefmütterlich behandelt wird, wird es dazu noch mehr Informationen geben.
Wer bin ich?
Bevor wir uns überlegen, welche Hunderasse denn nun gut zu uns passt, geht es um den eigenen Charakter und darum, diesen richtig einzuschätzen.
Was bin ich für ein Mensch? Was sind meine Stärken? Was sind meine Schwächen? Und was hat das mit der Auswahl des zu mir passenden Hundes zu tun?
Sehr viel!
Denn ein Mensch, der zum Beispiel ängstlich, unsicher oder emotional ist, sollte sich keinen Hund auswählen, der über ein starkes Selbstbewusstsein verfügt.
Bei so einer Konstellation wird der Hund versuchen, das Ungleichgewicht im Rudel auszugleichen und wird die Rolle des Rudelführers übernehmen, da sein Ziel immer die Harmonie im eigenen Rudel ist.
Das kann zu Konflikten führen, zum Beispiel verteidigt der Hund seinen Menschen, weil es seine natürliche Aufgabe als Rudelführer ist.
Ein anderes Beispiel: Ein Mensch, der sich nicht gerne bewegt, sollte sich keinen Hund zulegen, der agil ist und viel Bewegung benötigt.
In diesem Fall ist der Hund irgendwann unterfordert und sucht sich ein anderes Ventil. Da werden plötzlich Jogger und Radfahrer gejagt, die Wohnungseinrichtung zerlegt und viele andere unangenehmen Dinge mehr.
Wie Sie sehen, ist es gar nicht so einfach, die anscheinend lapidare Frage „Welcher Hund passt zu mir?“ zu beantworten.
Es ist wirklich wichtig, sich intensiv mit dieser Frage auseinanderzusetzen.
Denn die richtige Antwort darauf ist entscheidend, damit Sie und ihr zukünftiger Hund ein harmonisches und glückliches Leben als kleines Rudel führen können!
Die unterschiedlichen Hundehaltertypen
Grundsätzlich können wir die Persönlichkeit eines zukünftigen Hundehalters in drei grobe Raster eingruppieren:
Da gibt es zunächst die typischen Macher, die anpacken, anstatt lange herumzureden. Ein typischer Macher ist stark aktionsabhängig.
Dann gibt es die Logiker, das sind diejenigen, die alles aus dem Kopf heraus entscheiden, also kopfgesteuerte Hundehalter.
Und dann gibt es noch das genaue Gegenteil vom Denker, die Hundehalter, die sehr gefühlsbetont sind. Weil sie immer lieb und nett sein wollen, nenne ich diesen Hundehalter- Typ der Einfachheit halber „Engel“.
Natürlich ist das nur eine sehr grobe Einordnung, innerhalb dieser Gruppen gibt es wiederum unterschiedliche Feinabstufungen, wenn auch die Stärken und Schwächen grundsätzlich dieselben sind.
In meinem Gratis- Report „ Welcher Hund passt zu mir?“ betrachte ich die einzelnen Typen genauer und analysiere, welche Hunderasse zu welchem Menschentyp am besten passt.
Ich gebe diesen Report kostenlos ab, damit sich möglichst viele Menschen bereits vor der Anschaffung eines Hundes die richtigen Gedanken machen und den perfekten Hund für sich und ihre Familie finden, damit einer harmonischen Mensch- Hund Beziehung nichts im Wege steht.
Herzlichen Grüßen
Tanja Häußler
www.tanjas-hundeblog.info



