Hundehilfe – Ein Thema, das alle angeht
Jahr für Jahr landen in Deutschland unzählige Hunde in den Tierheimen. Statistiken sprechen von einer jährlichen Gesamtzahl von 115.000 Hunden, die in staatlichen, aber auch privat organisierten Hundeauffangstationen abgegeben werden. Bei den 500 staatlich subventionierten Tierheimen kommt man so auf einen Jahresdurchschnitt von 229 Hunden pro Einrichtung.
Doch die Hunde, die in einem deutschen Tierheim landen haben noch Glück. Hier wird streng auf Hygiene, ausreichend Platz und Auslauf geachtet, um den Hunden ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. In anderen Ländern sieht dies aber ganz anders aus. Immer wieder hört man von privaten Organisationen, die sich um verwahrloste Hunde aus Polen, Rumänien, Spanien und anderen Ländern kümmern, deren Tierschutzgesetze weniger streng sind oder einfach nicht kontrolliert werden.
Das Leid der Hunde
Die Bilder von Hunden in solchen Tierheimen sind für jeden Hundefreund kaum zu ertragen. Zusammengepfercht in viel zu kleinen Zwingern, häufig an kurze Ketten gelegt, und ohne Auslaufmöglichkeiten vegetieren die armen Vierbeiner trostlos vor sich hin. Viele überleben die Strapazen nur wenige Tage, werden totgebissen oder sterben an Krankheiten und Verletzungen, die sie sich im Zwinger zugezogen haben.
In vielen Ländern werden Tierheime nicht oder nur unzureichend vom Staat subventioniert. Den mangelnden finanziellen Mitteln stehen die hohen Zahlen abgegebener oder ausgesetzter Hunde entgegen. Ohne ausreichend Geld und Platz für die Tiere scheint es den Pflegern ein Kampf gegen Windmühlen zu sein, den sie für die Hunde aufgenommen haben.
Was kann der Einzelne tun?
Viele private Organisationen und Vereine haben sich die Rettung dieser Tiere zur Aufgabe gemacht. Sie unterstützen Tierheime in der ganzen Welt mit Geld- und Sachspenden und versuchen, möglichst viele Tiere an freundliche Halter in Deutschland zu vermitteln. Ein Hund braucht ein festes soziales Gefüge, um glücklich zu sein. Wer sich einen Hund anschaffen will, sollte daher die Aufnahme eines solchen Tieres in Erwägung ziehen. Im Internet kann man schnell fündig werden. Die Organisationen sind ständig auf allen möglichen Plattformen und Annoncenseiten präsent, um auf das Schicksal der geretteten Hunde aufmerksam zu machen.














