Mischlingshund – Der besondere Freund des Menschen
Was spricht für Mischlingshunde?
Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen. Nach geschätzten 15.000 Jahren der Domestikation sind Hunde treue Begleiter im Alltag, einsatzfreudige Arbeitstiere für viele Zwecke oder einfach liebevolle Familienmitglieder. Die Liste der Dinge, für die Hunde geeignet sind, ist folglich fast unendlich. Dasselbe gilt allerdings auch für die Art des Hundes, denn neben den vielen verschiedenen Rassen existiert eine immer größere Zahl an Mischlingshunden, deren Bild in der Öffentlichkeit sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat.
Promenadenmischung, Senfhund, Mix: Mischlingshunde in allen Farben und Formen
Ein Blick auf den Tiermarkt bestätigt den vermeintlichen Trend eindrucksvoll: Mischlingshunde nehmen einen immer größeren Teil der Kleinanzeigen ein. Auch der Spaziergang durch innerstädtische Stadtparks oder durch beliebte Waldabschnitte zeigt, dass längst nicht mehr nur Dackel, Schäferhund und Co. angesagt sind.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Wie bei der Anschaffung eines Haustiers generell üblich, spielt natürlich der eigene Geschmack eine wichtige Rolle. Hierbei punkten Mischlingshunde vor allem durch Individualität, denn während reinrassige Exemplare stets denselben äußeren Merkmalen unterliegen, lässt der bunte Mischling genug Raum für ganz eigene Erscheinungsbilder. Auf die gewünschte Größe hat das allerdings keine Auswirkungen, denn Mischlingshunde existieren in wirklich allen Gewichtsklassen; angefangen beim kleinen Vierbeiner mit unverkennbaren Chihuaha- oder Yorkshire-Anleihen bis hin zum zentnerschweren Rottweilermix, gibt es keine Kategorie, die nicht von Mischlingen abgedeckt wird.
Der gesundheitliche Aspekt: langlebig und lebenswert
Viele Hunderassen leiden an sogenannten Rassekrankheiten. Als solche gelten alle Krankheiten, die speziell bei der jeweiligen Rasse vermehrt auftreten. Der Grund dafür ist häufig in der Überzüchtung zu finden, die gerade bei Trendrassen ein landläufiges Phänomen ist.
Mischlingshunde kennen diese Probleme normalerweise nicht. Zwar entstammen auch sie meistens Rassen, in denen die erwähnten Krankheiten vorkommen, aufgrund der besseren genetischen Durchmischung gelten Mischlingshunde allerdings als durchweg vitaler und gesünder - und damit auch langlebiger. Dieser Punkt ist natürlich ebenfalls nicht zu unterschätzen, denn die Bindung, die zwischen Hund und Mensch entsteht, verlangt geradezu nach einem möglichst langen und erfüllten Leben, das arm an Tierarztbesuchen und Medikamenten ist. Es gilt jedoch auch bei Mischlingen, dass kleinere und leichtere Hunde eine deutlich höhere Lebenserwartung haben als ihre großen Verwandten. Ein extremes Beispiel dafür ist die Deutsche Dogge, deren Lebenserwartung im Schnitt bei gerade einmal sieben bis acht Jahren liegt, während kleine und leichtfüßige Rassen gut und gerne die magische 15 überschreiten. Für Mischlingshunde dieser Größe gilt das erst recht.
Faktor Tierschutz: Mischlingshunde kaufen leicht gemacht
Ein weiterer Grund, Mischlingshunde zu kaufen, ist der Tierschutz selbst. Aufgrund ihrer allgemeinen Bekanntheit sind Rassehunde nämlich wesentlich leichter zu vermitteln als Mischlingshunde. Der Tiermarkt für Mischlingshunde besteht somit aus umso mehr Mischlingen, die ihren gezüchteten Verwandten in nichts nachstehen und mehr als ein Jahrzehnt voller Freude und Verlässlichkeit versprechen.
Mit anderen Worten: Es gibt kaum eine bessere Tat, als Mischlingshunde zu kaufen, sei es im Tierheim oder aus Kleinanzeigen.
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