Gewöhnung an Halsband und Leine


Schon einige Tage nach der Ankunft des Welpen können wir ihm ab und zu ein provisorisches Halsband (Ein weicher Lederriemen genügt) anlegen, etwa beim Gassigehen, denn diesen wichtigen Gegenstand gewöhnt werden. Da kein Zwang und kein Schmerz damit verbunden ist, wird er sich gegen diese Maßnahme auch nicht sperren.

Die Gewöhnung an die Leine, die eine echte Freiheitsbeschränkung für das Tier bedeutet, ist schon schwieriger. Frühestens im dritten Lebensmonat, möglichst aber erst im sechsten sollten wir versuchen, den jungen Hund anzuleinen. Zunächst wird das spielerisch geschehen, ohne Härte: man zeigt dem kleinen Kerl was man in der Hand hat, lässt ihn an der Leine schnuppern, legt sie dann an und folgt erst mal seinen Bewegungen, ohne ihn zu stören. Erst allmählich beginnen wir damit, den Hund zu führen. Wahrscheinlich wird er sich am Anfang sperren, sich sogar störrisch hinsetzen, um zu bedeuten, dass er mit diesem Gezerre am Hals ganz und gar nicht einverstanden ist, doch mit reichlichem Loben werden wir ihn schließlich doch davon überzeugen, dass die Leine kein Folterinstrument ist, sondern ein Gegenstand, der das begehrte Gassi erst möglich macht. Natürlich ist in diesem Alter an ein strenges Bei Fuß noch nicht zu denken: die eigentliche Leinenführigkeit wird erst fällig, wenn der Hund beginnt, erwachsen zu sein, also etwa mit einem Jahr.

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